Ausschreibung Beschaffung

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In der Phase der Materialbeschaffung müssen Handwerker sowie Zulieferer über die Nachhaltigkeit verschiedener Baumaterialien informiert werden. Denn die Auswirkungen vieler herkömmlicher Baumaterialien auf Umwelt und Lebensqualität sind negativ: Bei der Herstellung einer Tonne Stahl wird mehr Energie verbraucht als in einem Haushalt im Jahr ; selbst natürliche Baustoffe wie Marmor, die über weite Strecken transportiert werden, schaden der Umwelt. Die Ausdünstungen von Bestandteilen wie des krebserregenden Formaldehyds belasten nachweislich die Gesundheit für Handwerker und Nutzer und werden dennoch bis heute eingesetzt .

Es geht also darum, auf eine durchgängig nachhaltige Wahl der Baumaterialien zu achten. Nachhaltige Baustoffe haben eine lange Lebensdauer, bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen aus nachhaltiger Bewirtschaftung, werden mit geringem Energieaufwand hergestellt, legen kurze Transportwege zur Baustelle zurück, sind nicht giftig und im Falle eines Rückbaus wiederverwertbar . Holz, Lehm, Hanf, Flachs und Schafswolle sind Beispiele für nachhaltige Materialien, die ihren konventionellen Gegenstücken qualitativ nicht nachstehen .

Handwerker und Zulieferer benötigen das Wissen, welche Baumaterialien nachhaltig sind und welche Alternativen es zu herkömmlichen Stoffen gibt. Möglichkeiten der Information sind Produktdeklarationen, Internetportale oder Seminare.


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  1. Bedarf und Ziel
  2. Ausschreibung und Architektur
  3. Planung
  4. Ausschreibung Beschaffung
  5. Bauphase
  6. Inbetriebnahme
  7. Monitoring und Nutzung

Quellen

CESBA guide