Bauphase

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Selbst wenn in den ersten vier Phasen des Lebenszyklus die Aspekte der Nachhaltigkeit vorbildlich eingehalten wurden, stehen die Akteure auf der Baustelle selbst Herausforderungen gegenüber, die im Planungsprozess kaum beeinflusst werden konnten.

Viele verschiedene Handwerker, die sich kaum kennen und unterschiedliche Sprachen sprechen, arbeiten nebeneinander. Der Termindruck ist hoch und kurzfristig auftretende Schwierigkeiten können auch die nachhaltigste Planung zunichtemachen. Auch die Baustelle an sich hat nachteilige Effekte auf Umwelt und Lebensqualität: Boden, Abwasser und Luft werden belastet; Abfälle müssen entsorgt werden und Lärm und Dreck sind mit großen Unannehmlichkeiten für Anlieger und Passanten verbunden.

Auf einer nachhaltigen Baustelle wird versucht, diesen Problemen möglichst entgegenzukommen. Durch die Verwendung vorgefertigter Bauteile können die Bauzeit deutlich verkürzt und Kosten eingespart werden. Nachhaltige Baumaterialien schaden weder dem Personal noch der Umwelt. Der Abfall muss so weit wie möglich minimiert werden. Bei Messungen und Kontrollen während der Bauzeit können den Einsatz schädlicher Stoffe und fehlerhafte Montagen frühzeitig erkannt und rückgängig gemacht werden. Am wichtigsten für die Durchführungsphase ist eine umfassende Information des Personals über die Nachhaltigkeitsziele und deren Einflussfaktoren. Denn ist ein Gebäude einmal in Betrieb, können Baufehler nicht mehr leicht rückgängig gemacht werden.

Sehen Sie hier einen Film zum Gebäudelebenszyklus am Beispiel von Vorarlberg CESBA-Film Vorarlberg

  1. Bedarf und Ziel
  2. Ausschreibung und Architektur
  3. Planung
  4. Ausschreibung Beschaffung
  5. Bauphase
  6. Inbetriebnahme
  7. Monitoring und Nutzung

Quellen

CESBA guide