Bedarf und Ziel

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Die erste Phase des Gebäudelebenszyklus dient der Zieldefinition. Damit das Vorhaben von Anfang an Nachhaltigkeitsaspekte einbezieht, muss eine Bewusstseinsbildung bei den beteiligten Akteuren stattfinden: Verwaltungsangestellte, BürgermeisterInnen und andere beteiligte Akteure müssen die Probleme konventioneller Methoden und die Vorteile einer durchweg nachhaltigen Baukultur kennen. Dafür ist eine gezielte Vermarktung des Nachhaltigkeitsbegriffs notwendig. CESBA will hier einen Beitrag leisten.

Am Anfang: Viele offene Fragen

Häufig ist zu Beginn nicht klar, ob ein neues Gebäude errichtet oder ein bestehendes Gebäude saniert werden soll. Hier gilt es, die Aspekte der Nachhaltigkeit gegeneinander abzuwägen: Ein Neubau verspricht zwar einen niedrigeren Energieverbrauch und höheren Komfort, allerdings beeinflussen Materialbeschaffung und Baudurchführung die Energiebilanz erheblich. Darüber hinaus muss bei jedem Vorhaben klar sein, welches Investitionsvolumen geplant ist und welches Finanzierungmodell gewählt wird. In vielen EU-Staaten werden ökologische Bauweisen subventioniert; es gilt, diese Förderungen abzuschöpfen. Bei Neubauten ist bei der Standortwahl die Umgebung wichtig: Besteht Anschluss zum ÖPNV und zu Einrichtungen der Daseinsvorsorge? Ist die Versorgung mit erneuerbaren Energien gewährleistet? Hat der Standort negative Effekte auf Natur und Biodiversität? Ist das Gebäude zu Fuß oder auf dem Fahrrad erreichbar?

Am Schluss dieser Lebenszyklusphase ist die Zielsetzung klar definiert und das Projekt kann ausgeschrieben bzw. mit der konkreten Planung begonnen werden.

Sehen Sie hier einen Film zum Gebäudelebenszyklus am Beispiel von Vorarlberg CESBA-Film Vorarlberg

  1. Ausschreibung und Architektur
  1. Planung
  1. Ausschreibung Beschaffung
  1. Bauphase
  1. Inbetriebnahme
  1. Monitoring und Nutzung

Quellen

CESBA guide