Gebäudebewertung

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Systeme zur Gebäudebewertung oder -evaluierung sind grundsätzlich Methoden, die verschiedenste Kriterien analysieren. Ziel ist es, eine umfassende Bewertung der Gesamtleistung des Gebäudes zu erreichen, und zwar auf Basis eines Sets an Kriterien, welche ökologische, soziale und ökonomische Aspekten beinhalten. Das endgültige Evaluierungsergebnis entsteht, indem die Punktezahlen der Indikatoren durch Kombination der Prozesse der Normalisierung und Aggregierung berechnet werden.

Der Evaluierungs-/Bewertungsprozess gliedert sich in drei Hauptschritte:

  1. Charakterisierung: Die Gesamtleistung des Gebäudes wird durch Indikatoren bewertet, welche sich auf jeweils ein Kriterium beziehen
  2. Normalisierung: Die Werte der Indikatoren werden dimensioniert und in ein Bewertungen umskaliert
  3. Aggregation: Die normalisierten Bewertungen der Indikatoren werden so miteinander kombiniert, dass am Ende eine umfassende Bewertung steht

Unterschiede bei der Gebäudeevaluierung in Europa

In jeder Region, in jedem Land in Europa gibt es gravierende Unterschiede bei der Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und ihrer Umgebung. Die größten Differenzen treten bei folgenden Punkten auf:

  • Niveau/Zielsetzung bei der Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Umgebung
  • Beaufsichtigende Organisationen
  • Angewendete Methoden bei der Bewertung
  • Ausschreibung der Materialien und Arbeitsverfahren
  • Kostenstruktur
  • etc.

CESBA bietet einen Leitfaden für die Harmonisierung dieser Evaluierungsansätze durch die Prinzipien von CESBA, harmonisierte Indikatoren und zur Klärung der Performance von Gebäuden und ihrer Nachbarschaft.