Vorarlberg (Leiblachtal)

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Pilot region leiblachtal.jpg

Beschreibung

Die Pilotregion Leiblachtal des CESBA Alps-Projekts wird vom Projektpartner Regionalentwicklung Vorarlberg gemanagt.

  • nördlichste Region in Vorarlberg, Österreich
  • grenzt an die bayrische Region Allgäu, Deutschland und an den Bodensee
  • Region mit fünf Gemeinden: Lochau, Hörbranz, Hohenweiler, Möggers und Eichenberg
  • Anzahl EinwohnerInnen: 14.300
  • Fläche: 5.046 ha

Die Gemeinden der Region haben sich in den vergangenen Jahren zu einem Entwicklungsverband zusammengeschlossen. Schwerpunkt ist die Entwicklung einer vorbildlichen Energieregion in Zusammenarbeit mit den örtlichen Energieteams.
Flyer der CESBA Alps Pilotregion Leiblachtal

Projektziele

  • Umsetzung der Strategie zur Energieautonomie Vorarlberg am Beispiel Leiblachtal
  • Aufbau von Strukturen für ein langfristiges Monitoring zur nachhaltigen Entwicklung der Region
  • Entwicklung und Umsetzung eines Anreizsystems für eine laufende Verbesserung

Projektinhalte

Im Leiblachtal kann für die Entwicklung eines Systems zur Gebietsbewertung auf die sehr ausführliche Grundlagenarbeit und Datenzusammenführung aus der Erstellung des Energiekonzeptes Leiblachtal (EU-Projekt: [CABEE] ) aufgebaut werden. Im engen Austausch mit den Abteilungen Energie und Raumplanung des Landes Vorarlberg sollen eine Bewertung und ein laufendes Monitoring mit einer Rastergenauigkeit von 100x100 m entwickelt werden. Wichtig für das Land Vorarlberg ist die Entwicklung und Umsetzung eines Anreizsystems für Regionen für ein nachhaltiges, CO2-reduzierendes Wirtschaften und Bauen. Die Methode soll eine gelebte Energieraumplanung unterstützen. Im Leiblachtal wird getestet und erarbeitet, wie die gewünschten Daten für das Monitoring laufend aufgebracht und die Ergebnisse in einem Wirkungsmodell dargestellt werden können. Die lokalen Lenkungs- und Arbeitsgruppen zur Gebietsbewertung testen die entwickelten Bewertungsmethoden im Pilotgebiet und geben Rückmeldung zur Handhabbarkeit der ausgewählten Indikatoren. Anhand des Leiblachtals sollen für Vorarlberg gemeinsam mit den Abteilungen des Landes Anreize (ähnlich dem kommunalen Gebäudeausweis) geschaffen werden, welche als Stellhebel zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen dienen. Diese Anreize sollen auf weitere Regionen in Vorarlberg übertragbar sein und die Regionen in Richtung Energieautonomie bringen. Das Konzept unterstützt die Umsetzung von Strategien der Energieraumplanung.

Im Leiblachtal wird getestet und erarbeitet, wie die gewünschten Daten für das Monitoring laufend aufgebracht und die Ergebnisse in einem Wirkungsmodell dargestellt werden können. Die lokalen Lenkungs- und Arbeitsgruppen zur Gebietsbewertung testen die entwickelten Bewertungsmethoden im Pilotgebiet und geben Rückmeldung zur Handhabbarkeit der ausgewählten Indikatoren. Anhand des Leiblachtals sollen für Vorarlberg gemeinsam mit den Abteilungen des Landes Anreize (ähnlich dem kommunalen Gebäudeausweis) geschaffen werden, welche als Stellhebel zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen dienen. Diese Anreize sollen auf weitere Regionen in Vorarlberg übertragbar sein und die Regionen in Richtung Energieautonomie bringen. Das Konzept unterstützt die Umsetzung von Strategien der Energieraumplanung.

Projektaktivitäten

Entwicklung eines Instruments zur Gebietsbewertung

  • Definition und Erfassung von Kernindikatoren
  • Datenzusammenführung und Entwicklung eines regionalen Instruments zur Energieraumplanung - 30.11.2017: Newsbericht zur zentralen Energiedatenbank
  • Umsetzung als Onlinelösung

Pilottests und Schulungen zur Gebietsbewertung und Monitoring

  • Arbeit im regionalen Lenkungsausschuss und der Arbeitsgruppe

- 13.12.2018: Newsbericht zur Präsentation der Projektergebnisse im Leiblachtal
- 22.2.2017: Newsbericht zur Absichtserklärung der Leiblachtaler Bürgermeister

  • Test des entwickelten Instruments zur Energieraumplanung

- 03.04.2019: Newsbericht zur Diskussion der Energiedatenbank mit AnwenderInnen
- 11.06.2018: Newsbericht zu den Ergebnissen der Summer School in Friedrichshafen
- 7.2.2018: Newsbericht zur Vorstellung des online-Instruments bei der Summer School in Friedrichshafen

  • Validierung der Kernindikatoren
  • Erarbeiten von Schulungsunterlagen

Innovative Politiken für nachhaltige Gebiete

  • Abgleich mit Strategien des Landes Vorarlberg
  • Prüfen von Umsetzungsmöglichkeiten und Anreizsystemen


Veranstaltungsdokumentation: Mobilität im Leiblachtal – Energie und Raumentwicklung neu denken, Eichenberg, 15.9.2017

  • Ergebnisbericht
  • Programm
  • Präsentation: Einführung zum Workshop und zum Projekt CESBA Alps. Matyas Scheibler, Telesis (im Auftrag der Regio-V)
  • Präsentation: Pendler im Leiblachtal und grenzüberschreitende Mobilität – Erkenntnisse aus dem Projekt Pemo. Martin Reis, Energieinstitut Vorarlberg
  • Präsentation: Mobilität und Raumentwicklung im ländlichen Raum – Herausforderungen und Lösungsbeispiele aus Österreich. Werner Thalhammer, BMLFUW, Abt. Mobilität, Verkehr, Lärm
  • Medienmitteilung zu den Workshopergebnissen

(c) Fotos: Regionalentwicklung Vorarlberg

Ergebnisse

  • CESBA Alps online-Tool / t-KVP-Tool: Ein Werkzeug für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess für Regionen

Das t-KVP-Tool unterstützt Regionen im kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) in ihrer Entwicklung. Die teilnehmenden Regionen können ihren individuellen Weg zur Energieautonomie mit Zielwerten versehen und die Zielerreichung wiederkehrend visualisieren. Das t-KVP-Tool fördert den partnerschaftlichen Austausch und das Lernen unter den Regionen und deren GestalterInnen. Gemeinden und Regionen können damit ihre Entwicklungsmaßnahmen faktenbasiert diskutieren, planen und entscheiden.

Präsentation (Flyer) des CESBA Alps online-Tools (t-KVP-Tool)

  • Zentrale Energiedatenbank Vorarlberg

Die Zentrale Energiedatenbank Vorarlberg unterstützt Gemeinden und Regionen bei der Entwicklung und Umsetzung maßgeschneiderter Lösungen zur integrierten und nachhaltigen Energieraumplanung. Mit ihrer Hilfe kann auf konsistente Art und Weise auf bestehende Basisdatensätze zugegriffen werden. Eine ganzheitliche Betrachtung der Daten ermöglicht eine objektive und transparente Kommunikation zu Status und Entwicklung des Energiesystems und allfälligen energieräumlichen Planungsprozessen.

Präsentation (Flyer) der Zentralen Energiedatenbank Vorarlberg

Kontakt

Regionalentwicklung Vorarlberg eGen: Hof 19, 6861 Alberschwende; Projektwerkstatt: Färbergasse 17b, 6850 Dornbirn, office@regio-v.at, +43 5579 7171, www.regio-v.at

Energieregion Leiblachtal: Bürgermeister Karl Hehle / Obmann, Lindauerstr. 58, 6912 Hörbranz, gemeinde@hoerbranz.at, +43 5573 82222

CESBA-Alps Regio-V Flyer Pilotregion-Leiblachtal